Jahresrückblick 2014

Ihr Lieben, was soll ich sagen?

 

Fotomäßig gesehen war mein 2014 wahrscheinlich einfach nur fantastisch. Ich durfte so viele neue Leute kennenlernen, drei Hochzeiten begleiten und mit meiner Fotografie wachsen. Facebook bieter für private Profile gerade die Funktion “Dein Jahr” an… Ich mach das jetzt einfach selbst und zeig euch mein Fotojahr 2014. Aber lasst mich von vorne beginnen.

 

Mit meinem neuen Bett, das ich Ende des letzten Jahres bekommen hab, hat sich eine neue Ära aufgetan: Ich hab alles und jeden da rein gezerrt, um Fotos zu schießen. Nach der Zeit hab ich auch rausgefunden, dass es tagsüber besser klappt als im Dunkeln mit Beleuchtung, aber alle Bilder davon waren einfach schön sinnlich und leise. Ihr wisst hoffentlich, was ich mit “leise” meine! 😉

 

Im März durfte ich dann auch “meine” Katja mit einbeziehen. Katja steht seitdem zu jedem Shooting mit zur Verfügung, wenn ihr auf euren Bildern noch mehr strahlen wollt als sowieso schon. Katja holt das Schönste aus euch raus und ich bin immer wieder verzaubert von ihr. Was wir die ganze Zeit vergessen haben und uns für 2015 fest vornehmen: Wir müssen Vorher-Nachher-Bilder machen! Dann könnt ihr das vielleicht auch mal nachvollziehen, was ich meine! 🙂

 

Nach meiner kleinen Exkursion nach Paris ging es im Frühling weiter mit den Bildern im Kirschgarten meines Onkels. Angefangen hats mit Eve im kurzen weißen Kleid – die Fotos wurden so fröhlich und lockerleicht, sie luden einfach zum Träumen ein! Eine Woche später war ich mit Carina und Julian nochmal dort. Zwar hatten sich die Kirschblüten schon ein bisschen in ihrem Stadium weiterentwickelt, aber das hielt uns nicht von einem wuuuuunderschönen, vertrauten Shooting ab.

 

Genauso ein Highlight waren die beiden Pferdeshootings dieses Jahr. Mit Krissi bin ich zu ihren beiden Pferden Sammy und Nando gefahren und hab die drei abgelichtet. Anfang Mai haben wir die Bilder von Anna’s Gewinnershooting geschossen. Mit Blumenkranz, nem Lippizzaner, nem knutscheligen Welsh-Pony und eisiger Kälte, die uns nicht davon abhielt, diese Ponymädchen-Bilder zu erschaffen.

 

Ja, und auch im Mai hab ich dann relativ kurzfristig erfahren, dass ich die Hochzeit meines Chefs fotografieren soll. Meeeeeine Güte war ich da aufgeregt! Weil ich ihn ja nun doch schon ein bisschen kenne und weiss, wie perfektionistisch er ist. Zwar war es nur die standesamtliche Hochzeit, aber trotzdem will man sowas ja festgehalten haben. Und dann hieß es “Wir gehen für die Paarbilder in den Stadtpark” … PUH! Ich wollte NIEMALS für Brautpaarbilder in den Stadtpark gehen, weil die Bilder für mich dort immer so altmodisch und studiomäßig waren. Aber was soll ich sagen? Die beiden haben mich mit den Ergebnissen sowas von umgestimmt, dass ich jetzt Ende Dezember gleich nochmal mit einem Brautpaar dort hin gegangen bin. Die Besonderheit bei Eva und Sebastian war: ich hab nicht mit meiner eigenen Kamera fotografiert, sondern mit der von Sebastian bzw. der Agentur. Wir haben für die Kamera nur Objektive, die man manuell scharfstellen muss. Ich. manuell fotografieren. Das wird ja NIE was. Zumindest selten. Und dann hab ich das eine Foto gemacht. und der Tag war für mich gelaufen. Ich hab stundenlang nurnoch gehofft, dass es scharf ist, sonst wär ich wahrscheinlich nie wieder glücklich geworden. Also bin ich danach gleich ins Büro, hab die Bilder übertragen und DAS Bild angeschaut. Und es war scharf. Knackscharf. Mein Tag war gerettet! 😉 Ach ja, und Sebastian war auch zufrieden mit den Fotos. Puh, Schwein gehabt – was macht man, wenn man die Hochzeitsfotos vom eigenen Chef verkackt?

 

Und schon waren wir im Sommer. Ein Sommer voller schöner Portraitshootings, zum ersten Mal einem Dirndl vor meiner Kamera und etlichen verliebten Paaren und langjährigen Freundschaften. Da war dann auch meine Shootingaktion und ich war zwei Wochen lang so ziemlich jeden Tag unterwegs bei vielen verschiedenen Shootings. Meistens an der einen Stelle: beim “Kieselstrand” an der Trubach. Das war auch immer ganz cool, weil man sich da gleich abkühlen konnte. Ganz besonders im Gedächtnis ist mir da das Shooting mit Rebecca und Mirjam geblieben. Zwei blonde Schönheiten, die unseren Abend einfach zu einem wuuuuuuuundervollen Sommerabend machten, aus dem ebensoschöne Bilder entstanden. Hach, Liiiiebe!

 

Im August kam dann Bibs an. Die brauchte ein biometrisches Passfoto. Na gut, wir haben uns dran versucht und sind kläglich daran gescheitert. Zur allgemeinen Aufmunterung sind wir dann in die Stadt gegangen und haben ein paar “normale” Bilder gemacht. Mit Bibs vor der Kamera – konnte nur gut werden. Abgerundet haben wir den Abend mit nem Crêpe auf dem Annafest.

 

Ein paar Tage später kam die nächste Herausforderung für mich: Ein Junggesellinnenabschied mit 6 Mädels. So viele hatte ich – abgesehen von Hochzeits-Gruppenfotos – noch nie vor der Kamera stehen. Aber: die 6 haben sich so viele schöne Sachen einfallen lassen und wir hatten einen schönen Nachmittag im Bamberger Hain mit ein bisschen Sekt und viel Lachen!

 

Abgerundet haben meinen August zwei verliebte Paare. Erst Nadine und Philipp, die mich einfach umgehauen haben. Abgesehen davon, dass ich sowieso seit dem Kindergarten schon von Nadine verzaubert bin, wird sie einfach von Tag zu Tag süßer. Beim nächsten Shooting bekomm ich wahrscheinlich nen Zuckerschock… Und dann durfte ich noch Julia und Christian vor ihrer standesamtlichen Trauung zu einem Paarshooting auf die Streitburg entführen. Bei DEN Bildern freue ich mich schon wie ein Schnitzel auf die große Hochzeit im nächsten Jahr! <3

 

Zack, schon waren wir im September. Ein Paarshooting auf dem Walberla, DER Hochzeit, DEM Shooting und abgerundet mit einem schönen herbstlichen Familienshooting samt Hund. Was soll ich sagen? Auf DIE Hochzeit haben wir 13 Monate hingefiebert. Daniela und Matthias haben mir bereits im August 2013 geschrieben, dass sie mich gerne als ihre Hochzeitsfotografin buchen möchten. Nachdem ich sie eine Ewigkeit auf die Preise warten hab lassen, hatten wir im Frühling unser Verlobungsshooting. Mein fast komplettes Bett samt Moskitonetz unter einem Baum, Sonnenuntergang und viel Liebe. Genauso schön war auch die Hochzeit der beiden. Ich hab mich so gefreut. Und das Schönste: Ich glaube, die 13 Monate haben uns eine besondere Verbindung gegeben und ich freue mich auf die Ereignisse im nächsten Jahr. Und dann DAS Shooting. Anna und Katja haben mich komplett aus den Vorbereitungen rausgelassen und ich war eigentlich nur zum Fotografieren da. Es war alles so easy und ist fast von alleine gegangen. Drei Outfits, meine liebste Katja-Zauberfee und eine souveräne Anna bei ihrem ersten (!!) Fotoshooting. Ein schönes Vorgeburtstagsgeschenk! Naja und dann kam der kleine Grimassenkönig beim Familienshooting.

 

Und schon war der Herbst eingeläutet. Ich hab endlich mal meine beste Freundin vor die Kamera bekommen, zwei lustige Schwestern im Memmelsdorfer Schloss fotografiert, und mit Lorena in der Agentur gezaubert. Das Sonnenuntergangs-Shooting mit Katja wurde schnell zu einem “Die Sonne läuft vor uns weg, aber uns egal”-Shooting umdisponiert und wir nähern uns dem Ende meines offiziellen Shootingjahres: Steffi und Sebastian.

 

Ganz ohne Fotos kann ich aber ja nicht leben. Also haben sich im Dezember doch noch ein paar Shootings eingeschmuggelt. Vor allem aber die türkische Verlobung von Elif und Murat im Schlossgarten in Erlangen… Haaaaaaaach!

 

Zum Ende des Jahres hat Lisa und mich bei unserer kleinen romantischen Wanderung in der Fränkischen dann endlich auch ein Schneegestöber überrascht und ich hab ENDLICH noch meine Schneebilder 2014 bekommen. Das war aber nicht das letzte Shooting. Nein, am Montag hat sich noch eine kleine geheime standesamtliche Hochzeit reingedrückt. Die Bilder davon zeig ich euch dann vielleicht im nächsten Winter, wenn wir auf den Schnee warten und das Brautpaar ihre offizielle große Hochzeit hinter sich hat. Seid gespannt! Ich jedenfalls bin winterwunderlandverzaubert… <3

 

Ich danke euch allen. Dafür, dass ihr an meinen Fotos Gefallen findet, sie verfolgt und mich unterstützt. Danke an alle, die ich dieses Jahr kennenlernen durfte und die ihr Vertrauen in mich gesetzt haben. Danke auch an alle, die immer Werbung für mich machen (ja, vor Allem auch Du, Karo!) und durch deren liebe Worte immer wieder neue Menschen zu mir finden. Danke an alle, die mich im Hintergrund unterstützen, sich aber selbst nicht vor die Kamera trauen. Danke euch für alles!

 

Jetzt lasst die Korken knallen und feiert schön in 2015 rein – ein Jahr voller vieler neuer Fotos! <3